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Sicherheitskonzept der Euro Rastparks

Sicherheitskonzept der Euro Rastparks

Auf den nach VEDA-Standards abgeschirmten und überwachten "Premium"-Parkplätzen sinkt die Zahl der Fahrzeug-, Fracht- oder Kraftstoffdiebstähle.

An Europas Autobahnen macht sich eine spezielle Form der Kriminalität breit: Der Diebstahl wertvoller Lkw bzw. Ladung. Durchschnittlich eine Million Euro pro Arbeitstag bezahlen deutsche Versicherer allein für verschwundene Fracht. Hinzu kommen Sachschäden sowie nicht zuletzt die Gefährdung und Verunsicherung vieler Berufskraftfahrer.

Dieser teils organisierten Kriminalität setzen wichtige Mitglieder der VEDA (Vereinigung Deutscher Autohöfe e. V.) wie die Euro Rastpark-Gruppe (derzeit 18 Standorte in Deutschland) eine neue Sicherheitsstrategie entgegen: "Premium"-Parkplätze mit bezahlbarer Überwachungstechnik. "Seit dem Start dieser Initiative hat sich die Zahl der Übergriffe massiv verringert", berichtet Johannes Witt, Geschäftsführer der Euro Rastpark GmbH & Co. KG. "Während zum Beispiel am Autohof Theessen an der Osteuropa-Route A 2 früher bis zu neun Delikte pro Woche von der Polizei erfasst wurden, geht seit der Umrüstung des Parkplatzes im April 2016 die Zahl der Delikte gegen Null."

In der Folge ist etwa am Euro Rastpark Schweitenkirchen an der stark frequentierten Autobahn Muenchen-Nuernberg kein einziger Diebstahlsversuch mehr aufgefallen. Witt: "Wir setzen nicht auf teure Bauten, sondern auf pragmatische, kurzfristig wirkende Aufklärung- und Abschreckungsmassnahmen wie beschrankte Zufahrten, optimale Beleuchtung und lückenlose Dokumentation aller Fahrzeug- oder Personen-Bewegungen."

An diesen sieben Standorten haben die Regensburger Autohof-Entwickler bereits investiert: Achern (A 5), Guxhagen (A 7), Himmelkron (A 9), Schweitenkirchen (A 9), Theessen (A 2), Waldlaubersheim (A 61) und Werneck (A 70).

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